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Holländischer Pavillon

Der Weg von 13 besonderen Eichenstämmen aus Hannover nach Stemmen

Wir haben die einmalige Chance ergriffen und die kompletten Eichenstämme des holländischen Pavillons der Expo2000 in Hannover gekauft. Mit unserem Partner DIE WOHNKOMPANIE Nord GmbH freuen wir uns über die nachhaltige Nutzung dieser besonderen Stämme.

Insgesamt sind es 13 Eichen mit ca 90-110cm Durchmesser und ca. 7m Länge.

Ein Teil wurde Vorort mit einem mobilen Sägewerk gesägt, die größten Stämme sägen wir bei uns im Betrieb. Wir wurden tatkräftig von der Firma DENITEC - Bäsmann beim Transport unterstützt.

Es ist ein mega spannendes Projekt und wir freuen uns auf die ersten Tische.

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Geschichte über die Herkunft der Eichen​

Bestimmt fragen sich nun Einige:

„Woher kommen diese tollen Eichenstämme?

Wir haben Dank Herrn Frank Rinn in Erfahrung bringen können, wie es zu diesen besonderen Eichenstämmen für den holländischen Pavillon kam. Er hat uns folgendes dazu berichtet:

 

„In ganz Europa haben wir damals nur 13 Eichen gefunden (in Dänemark), die den Anforderungen der Statiker erfüllten. Die brauchten aber 14 Stützen. Daher eine Buche.

Diese Eichen waren wohl um ca. 1800 vom dänischen Königshaus im Auftrag des britischen Königshauses gepflanzt worden und sollten eigentlich als Schiffsmasten verwendet werden.

Doch irgendwie wurden sie nie abgeholt, obwohl das dänische Königshaus der englischen Queen in den 1990er Jahren nochmal offiziell geschrieben hatte, dass die vormals bestellten Bäume für Schiffsmasten abholbereit im dänischen Wald stünden.

Die Queen hatte aber keine Verwendung mehr und so waren die dänischen Förster dankbar, als wir Ende 1999 kamen und herausfanden, dass diese Bäume die Anforderungen der Statiker

(BHD Durchmesser >90cm, astfreie Schaftlänge >10m, geringe Abholzigkeit, absolute Geradschaftigkeit, ...) erfüllten – denn, in diesem Alter fangen diese alten Eichen langsam an, in der Krone auseinander zu brechen und langsam von oben nach unten zu zerfallen. Wir kamen also quasi zum Ende der Zeit der tech- nischen Nutzbarkeit der gesamten Stämme.

Zuvor hatte ich 39 von 42 in Holland zunächst ausgewählte Stämme aus- sortiert wegen innerer, von außen nicht sichtbarer Schäden. Der ur- sprüngliche Plan war, jeweils 3 Stämme mit Stahlstangen zu einer Stütze zu verbinden. Dieses Konzept musste aber aufgegeben werden wegen der mangelnden Holzqualität der besten in Holland gefundenen Stämme, die lang genug waren. Eigentlich sollte jede Stütze 650to Normal-Last aushalten, also 650to pro Stamm.